Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Nordrhein-Westfalen

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Sonntag, 11.01.26, 20:28 Uhr


Ab Mitternacht von Westen gefrierender Regen mit UNWETTERgefahr durch
Glatteis. Im Bergland zuvor noch etwas Schnee. Im Mittelgebirgsraum teils
windig.


Wetter- und Warnlage:
In der Nacht zum Montag greift das Frontensystem eines Tiefs bei Schottland
auf Nordrhein-Westfalen über und führt rückseitig deutlich mildere Luft
heran. Im Anschluss bleibt es mit weiteren Tiefausläufern wechselhaft und
mild. 

FROST/GLÄTTE:
In der Nacht zum Montag zunächst verbreitet Frost zwischen 0 und -3 Grad
im Westen und -4 bis -8 Grad im Osten. Im Verlauf der Nacht von Westen
ansteigende Temperaturen und in tiefen Lagen zunehmend frostfrei.

In der Nacht zum Dienstag allenfalls im Hochsauerland leichter Frost bis -1
Grad.

SCHNEE/GLATTEIS (UNWETTER):
In der Nacht zum Montag ab Mitternacht von Westen zunächst etwas Schnee,
vor allem im Bergland 1-3 cm, lokal 5 cm Neuschnee. Nachfolgend in
gefrierenden Regen übergehend mit erheblicher Glatteisgefahr (UNWETTER)!
Am Vormittag von Westen zunehmend Milderung. 

In den Mittagsstunden zunächst ostwärts abziehende Niederschläge, ab dem
Nachmittag aus Südwesten neuer Regen, im Hochsauerland mit geringer
Wahrscheinlichkeit erneut gefrierend. 

WIND:
In der Nacht zum Montag vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge
böiger Süd- bis Südwestwind mit Windböen und stürmischen Böen
zwischen 55 und 70 km/h (Bft 7-8), am Nordrand der Eifel vereinzelt
Sturmböen um 80 km/h (Bft 9). Im Tagesverlauf nachlassend. 


Detaillierter Wetterablauf:
In der Nacht zum Montag von Westen zunehmend bedeckt und bis etwa
Mitternacht noch meist niederschlagsfrei. Anschließend von West nach Ost
zunächst Schneefall, im Verlauf rascher Übergang in Regen mit hoher
Unwettergefahr durch Glatteis. Tiefstwerte bereits in der ersten
Nachthälfte mit 0 bis -3 Grad am Rhein und -4 bis -8 Grad im Osten.
Abseits des gefrierenden Regens teils Glättegefahr durch überfrierende
Nässe. Mäßiger Wind um Süd, mit Durchgang der Niederschläge vor allem
am Nordrand der Mittelgebirge starke bis stürmische Böen.


Am Montag bedeckt und gebietsweise Regen, am Vormittag häufig gefrierend
mit Unwettergefahr durch Glatteis. Von Westen im Vormittagslauf allmählich
einsetzende Milderung. Am Nachmittag nach kurzer Niederschlagspause von
Süden erneut aufkommender Regen, in Tälern des Hochsauerlands lokal
nochmals Glatteis gering wahrscheinlich. Höchsttemperatur zwischen 2 und 4
Grad im Osten und 4 bis 7 Grad im Westen. Schwacher bis mäßiger Wind aus
südlichen Richtungen, am Nordrand der Mittelgebirge stark böig, im
Tagesverlauf meist abschwächend. 
In der Nacht zum Dienstag bedeckt und weitere Regenfälle, zum Morgen von
Westen her abklingend. Tiefsttemperatur zwischen 6 und 2, in höheren Lagen
um 0 Grad. 


Am Dienstag stark bewölkt bis bedeckt und gebietsweise leichter Regen.
Höchsttemperatur zwischen 6 Grad in Ostwestfalen und 8 bis 10 Grad im
Westen, in höheren Lagen um 3 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus
Süd.
In der Nacht zum Mittwoch weiterhin stark bewölkt und ausgangs der Nacht
von Westen neuer Regen. Tiefsttemperatur zwischen 7 Grad im Westen und bis
4 Grad im Osten, im höheren Bergland bis 1 Grad. In exponierten
Gipfellagen sowie am Nordrand der Eifel einzelne starke Böen aus Südwest
möglich. 


Am Mittwoch stark bewölkt bis bedeckt bei zeit- und gebietsweisem Regen.
Höchstwerte zwischen 8 und 11, im Bergland 5 bis 8 Grad. Mäßiger
Südwestwind, vor allem in exponierten Lagen stark böig auffrischend.
In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt bis bedeckt und teils
andauernder Regen. Tiefstwerte zwischen 5 und 3, im Hochsauerland um 0
Grad. 


Deutscher Wetterdienst, VBZ/NWZ Offenbach, JK